Formel-1-Liveticker: Perez hat "keine Chance" gegen Verstappen – Motorsport-Total.com

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Formel-1-Newsticker
Weil Red Bull die Formel 1 aktuell dominiert, hoffen viele Fans darauf, dass zumindest Teamkollege Sergio Perez Max Verstappen in diesem Jahr herausfordern kann. Experte Christian Danner glaubt allerdings nicht an dieses Szenario.

"Der glaubt eigentlich so ganz tief im inneren Herzen auch, dass er den Verstappen schlagen kann, dass er der Bessere ist", sagt Danner bei 'ServusTV', betont jedoch: "Ich muss allerdings […] von außen betrachtet sagen: Er hat keine Chance."

"Verstappen ist in jeder Beziehung besser, und damit muss er leben", stellt er klar und ergänzt: "Es ist gut [für Red Bull], ein Backup zu haben. Aber ganz grundsätzlich ist natürlich ein Verstappen besser, denn der holt die Kohlen aus dem Feuer."

"Deswegen braucht man einen Verstappen, der glücklich ist, zufrieden ist und der auch sein eigenes Potenzial perfekt entfalten kann", so Danner.
Die FIA-Strafe gegen Fernando Alonso und Aston Martin, die dann doch wieder zurückgenommen wurde, regt viele Fans auf. Weitere Formel-1-Videos
Wir machen es wie Valtteri Bottas und verabschieden uns mit Vollgas ins Wochenende! Unser Ticker hat jetzt zwei Tage Pause, aber auf unserem Portal geht es natürlich auch am Samstag und Sonntag weiter.

Wir lesen uns an dieser Stelle am Montag wieder, wenn es zum dritten Mal in diesem Jahr heißt: Raceweek! Habt noch einen schönen Rest-Freitag genießt das Wochenende uns bis dann.
2022 gewann Alexander Albon das teaminterne Williams-Qualifyingduell gegen Nicholas Latifi mit 18:3. Der Kanadier sah über weite Strecken der Saison kein Land gegen Albon. Logan Sargeant könnte da 2023 eine härtere Nuss werden.

"Nicky hatte eine Menge Pace", stellt Dave Robson zwar klar. Allerdings habe er diese im vergangenen Jahr einfach nicht abrufen können. Über Rookie Sargeant sagt er: "Seine Pace [in den ersten beiden Rennen] war relativ zu Alex gut."

Zwar liegt auch er im internen Qualifyingduell aktuell mit 0:2 zurück. Doch wäre seine Q1-Runde in Saudi-Arabien nicht gestrichen worden, würde es jetzt 1:1 stehen. "Wir brauchen jemanden, der Alex pusht", stellt Robson klar.

Und nach den ersten Eindrücken habe er ein gutes Gefühl, dass Sargeant das schaffen werde.
Auch bei Ferrari verlief der Saisonstart nicht wie erhofft. Teamchef Frederic Vasseur verrät, dass es am nächsten Wochenende in Australien "einige kleine Updates" für den SF-23 geben soll. Doch aktuell gehe es gar nicht so sehr um neue Teile.

Vorher müsse man nämlich erst einmal "das Potenzial" des aktuellen Pakets ausschöpfen. "Das Hauptproblem" in Saudi-Arabien sei gewesen, dass man es nicht geschafft habe, am ganzen Wochenende das "Maximum" aus dem Auto zu holen.

"Darauf müssen wir uns fokussieren, bevor wir über Updates nachdenken", stellt er klar. Denn auch das in der Theorie schnellste Auto bringt natürlich herzlich wenig, wenn man die Performance dann nicht abrufen kann …
Im Fußball wird bei ausbleibenden Erfolgen gerne mal der Trainer gewechselt. Gerade am heutigen Tag wieder einmal ein gutes Beispiel! In der Formel 1 will Toto Wolff bei Mercedes trotz der anhaltenden Krise aber nicht das Handtuch werfen.

"Ich genieße es wirklich, Teamchef dieses Teams zu sein", betont er und stellt klar: "Ich denke, ich kann etwas beitragen." Erst wenn er diesen Eindruck nicht mehr habe, dann werde er über einen Rücktritt nachdenken.

"Aber bis dahin denke ich, dass es mir weiter Spaß machen wird", sagt er und erklärt, es sei "eine tolle Herausforderung", Mercedes aus der aktuellen Krise wieder zurück nach vorne zu führen.

Wir müssen unsere Fotostrecke also wohl vorerst nicht aktualisieren!
Fotostrecke
Bei McLaren läuft es nicht rund. Erstmals seit 2017 blieb das Traditionsteam in den ersten beiden Rennen einer neuen Saison ohne Punkte. Auf die beiden Nullnummern angesprochen sagt Lando Norris: "Wir sind nicht schnell, das ist die ehrliche Antwort."

"Es ist enger als je zuvor. Daher wird es noch mehr bestraft, wenn die Dinge nicht laufen", erklärt er. Man werde nun einfach weiter hart arbeiten, um das Ruder in Melbourne herumzureißen und endlich die ersten Punkte zu holen.

Das Rennen in Saudi-Arabien habe übrigens keine neuen Probleme offenbart. Man sei zu langsam auf den Geraden gewesen und habe auch in der Dirty-Air der anderen Autos Probleme gehabt. "Nichts Neues", zuckt Norris die Schultern.

Vielmehr sei das Rennen eine "Bestätigung" der aktuellen Probleme gewesen. Übrigens: 2017 dauerte es bis zum achten Saisonrennen, bevor es endlich die ersten Zähler gab …
Emerson Fittipaldi hofft, dass Red Bull nicht in einen möglichen Titelkampf zwischen Sergio Perez und Max Verstappen eingreifen würde. "Wenn ein Team auf diesem Niveau zwei Fahrer hat, die gut sind, dann sollten sie sie kämpfen lassen", betont er.

Die Situation in der WM sei "komplett offen, weil sie in der Meisterschaft fast die gleichen Punkte haben", so der Brasilianer. Aktuell liegt Verstappen lediglich einen Zähler vor seinem Teamkollegen. "Für die Fans sollte es aufregend werden", so Fittipaldi.

"Ich bin mir sicher, dass ganz Mexiko bei jedem Rennen mitfiebern wird. Für uns in Lateinamerika ist es toll, einen Vertreter wie Checo zu haben", verrät er und erinnert: "Er ist der einzige lateinamerikanische Fahrer in der Formel 1."

"Wir lieben die Formel 1. Wir brauchen dort mehr lateinamerikanische Fahrer. Aber Checo inspiriert alle", so der zweimalige Weltmeister.
Die Formel 1 hat am Wochenende Pause, dafür geht es mit der Königsklasse auf zwei Rädern los. In der MotoGP steht nämlich der Saisonauftakt 2023 auf dem Plan. Eine ganz gute Möglichkeit, die Formel-1-Pause zu überbrücken, oder?

Und eine gute Gelegenheit, um sich noch einmal diese Bilder von Lewis Hamilton auf einem MotoGP-Bike anzuschauen! Ende 2019 tauschte der Rekordchampion nämlich einfach mal das Arbeitsgerät mit Motorrad-Legende Valentino Rossi …
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Der Mexikaner hat sich übrigens auch selbst zu einem möglichen Titelkampf gegen Verstappen geäußert und erklärt: "Wenn das der Fall sein sollte, dann wären das fantastische Nachrichten für das Team."

"Denn es würde bedeuten, dass wir ziemlich weit vorne wären", betont er. Und Teamkollege und Weltmeister Verstappen sagt dazu: "Wenn es dazu kommen sollte, dann wäre es ziemlich einfach."

"Wir dürfen racen, also würde der Bessere gewinnen", so der Niederländer ganz pragmatisch. Aber warten wir erst einmal ab, ob wirklich kein anderes Team mehr in den Titelkampf eingreifen kann.
In Saudi-Arabien konnte die Scuderia im Qualifying noch halbwegs mithalten, im Rennen war man aber komplett chancenlos. Carlos Sainz erklärt, es seien "weder Luftwiderstand noch Leistung" gewesen, die Ferrari dort eingeschränkt hätten.

"Es ist die Rennpace, es ist der Reifenverschleiß", betont der Spanier, der jedoch ankündigt: "Das wissen wir und wir werden das ausmerzen." Denn er stellt klar: "Ich habe Vertrauen in mein Team und vertraue dem Entwicklungsplan."

"Ich vertraue auf die Schlüsse, die wir ziehen. Ich vertraue Ferrari", so Sainz, der einräumt: "Wir waren [in Bahrain und Dschidda] einfach nicht gut genug. Ich war in den beiden ersten Rennen auch nicht super stark."

"Panik" werde deshalb in Maranello nun aber nicht aufkommen. Mal schauen, wie es in einer Woche in Australien läuft.
… haben wir ja erst im vergangenen Jahr bei Charles Leclerc gesehen. Der lag nach den ersten drei Rennen nämlich bereits 46 Punkte vor Max Verstappen, hatte im Titelkampf am Ende aber keine Chance.

Kurios, dass ausgerechnet das Beispiel aus unserer Fotostrecke in diesem Jahr ein Vorbild vor Ferrari (und alle anderen) sein könnte!
Fotostrecke
Spannend übrigens in diesem Zusammenhang: Obwohl Red Bull in den ersten beiden Saisonrennen zwei Doppelsiege einfahren konnte, sieht Teamchef Christian Horner die Bullen noch nicht auf dem Weg zur lockeren Titelverteidigung.

"Ich habe keinen Zweifel daran, dass unsere Gegner schnell und aggressiv zurückkommen werden", sagt er bei 'Sky' und betont, er wolle vor allem die ersten Rennen in Europa abwarten, "wo die ersten Updates veröffentlicht werden."

"Wir hören von großen Upgrades bei Mercedes, und ich bin sicher, dass auch Ferrari mit der aktuellen Position nicht zufrieden ist. Wir erwarten also, dass sich die Dinge schnell angleichen, sobald wir wieder in Europa sind", so Horner.

Im Sinne der Spannung hoffen wir einfach mal, dass er recht hat! Viel Anlass zur Hoffnung geben die ersten beiden Rennen aber ehrlich gesagt nicht …
Nach den ersten beiden Saisonrennen liegt Aston Martin auf dem zweiten WM-Rang. Doch wie geht es nun weiter? "Unser Ziel ist es, dieses Auto wie die Hölle weiterzuentwickeln", kündigt Performance-Leiter Tom McCullough an.

Man wolle "so nah wie möglich" an Red Bull herankommen. McCullough weiß jedoch auch: "Sie haben einen ordentlichen Vorsprung." Und es werde schwer werden, das Auto im gleichen Maße wie Ferrari und Mercedes weiterzuentwickeln.

"Von Red Bull ganz zu schweigen", betont er. Und Teamchef Mike Krack erinnert: "Wir kämpfen hier mit Leuten, die im Hinblick auf die Menschen und auf die Infrastruktur eine andere Feuerkraft haben als wir."

Daher müsse man "vorsichtig" mit Prognosen für den weiteren Saisonverlauf sein. Trotzdem werde man natürlich "hart arbeiten", um die Lücke nach vorne zu schließen.
… konnte Ayrton Senna zum ersten Mal sein Heimrennen in Brasilien gewinnen. Der Grand Prix ist bis heute legendär, weil an Sennas McLaren in den letzten Runden das Getriebe streikte und er das Rennen komplett im sechsten Gang zu Ende fuhr.

Unter welchen Höllenqualen Senna den Fluch des Heimtriumphs beim achten Anlauf besiegte und wie Landsmann Nelson Piquet den Sieg entwerten wollte, das erfahrt ihr in unserem Grand Prix für die Ewigkeit!
© LAT
Der Saisonstart verlief für Williams besser als befürchtet. Und laut James Vowles wird der FW45 in den kommenden Wochen auch noch schneller werden. Das aktuelle Paket habe nämlich noch eine Menge "Potenzial", so der neue Teamchef.

"In den nächsten Rennen werden noch einige Zehntel kommen", kündigt er an, warnt aber auch, dass es vermutlich allen Teams in der Startaufstellung ganz ähnlich gehe. Auch diese hätten noch "Potenzial" bei ihren Boliden.

"Es ist ein Rennen zwischen uns allen, wer in der kürzesten Zeit am meisten herausholen kann", so Vowles. Heißt: Nur weil Williams in den nächsten Wochen schneller wird, muss das relativ zu den anderen keinen Sprung nach vorne bedeuten.
Ex-Benetton-Teamchef Flavio Briatore glaubt, dass Ferrari aktuell "Charaktere" fehlen, um in der Formel 1 wieder erfolgreich zu sein. Es reiche nicht aus, nur eine Person auszutauschen, sagt er gegenüber dem 'Corriere della Sera'.

"Ich erinnere mich, dass sie [Ende der 90er] angefangen haben, Siege einzufahren, als sie zehn bis zwölf Leute von Benetton geholt haben. Das haben sie gut gemacht", so Briatore, der mit Benetton 1994 und 1995 zweimal die Fahrer-WM gewonnen hatte.

Neben Champion Michael Schumacher wechselten in der Folge beispielsweise auch Ross Brawn und Rory Byrne nach Maranello. Heutzutage gebe es bei der Scuderia dagegen keine starken Charaktere mehr.

Ex-Teamchef Mattia Binotto habe übrigens "einen guten Job" gemacht, betont Briatore. "Aber es waren zu viele Verantwortlichkeiten auf ihn konzentriert, und das führt dann zu Problemen", so der ehemalige Teamboss.
Apropos Dschidda: Am Samstag fand das Debriefing bei Red Bull ohne den Weltmeister statt. Max Verstappen verabschiedete sich nach seinem Aus in Q2 direkt ins Hotel. Das sorgte anschließend für Spekulationen.

Unter anderem Experte Nico Rosberg erklärte bei 'Sky', dass Verstappen wegen seines Defekts so sauer gewesen sei, dass er das Debriefing einfach geschwänzt habe. Nun stellt Helmut Marko klar: Kompletter Unsinn!

Gegenüber 'oe24' erinnert er: "Max hatte gerade eine schwere Grippe überstanden. Haben Sie gesehen, wie er ausgesehen hat, als er ausgestiegen ist? Da ist es ihm wirklich nicht gut gegangen. Er wollte so schnell wie möglich ins Bett."

Kein Zoff also zwischen ihm und dem Team.
So detailliert habt ihr Formel-1-Tests noch nie analysiert: Alex Bodo, CEO unseres Technologiepartners PACETEQ, analysiert die Testfahrten.
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